
Liebe Leserin, lieber Leser
Sicher kennen Sie die biblische Geschichte vom Turmbau zu Babel: Darin wollen die Menschen ein Bauwerk errichten, um Gott gleich zu kommen. Dieser bestraft sie für ihre Überheblichkeit nicht allein mit dem Einsturz dieses monumentalen Gebäudes, sondern auch mit der Sprachverwirrung und der Zerstreuung der Völker über die ganze Erde. Heutzutage sind die verschiedenen Sprachen und Nationalitäten nicht die Folge eines gescheiterten Baus, sondern die Voraussetzung für ein erfolgreiches Bauvorhaben. Ohne die Spezialisten aus den unterschiedlichsten beruflichen und sprachlichen Gebieten lässt sich die für unser tägliches Leben und die Wirtschaft wichtige bauliche Infrastruktur nicht auf derart hohem Niveau halten. So arbeiten bei der Pilatus Flachdach AG neben Schweizerinnen und Schweizern zurzeit Fachleute aus acht Nationen, die zudem noch mehr Sprachen sprechen. Damit sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Kosovo, Mazedonien, Polen, Serbien und der Türkei verständigen und sich optimal ergänzen, sind eine gemeinsame Arbeitsauffassung, ein identisches Qualitätsverständnis sowie die Zufriedenheit der Kunden als übergeordnetes Ziel vonnöten. Dass und wie dies funktioniert, sehen Sie an den Projekten dieser Ausgabe und am Interview mit unseren Lernenden: Sie sorgen mit Interesse und Engagement dafür, dass diese Werte und dieses Verständnis weiter gepflegt werden und kein Rückfall in biblische Zeiten der Überheblichkeit droht.
Ich wünsche Ihnen viel Spass bei der Lektüre

Tobias Schenkel
CEO der Pilatus Flachdach AG



